Maschinenringe Deutschland GmbH

Energiespartipps Schweinemast & Zucht

Bei Mastschweinen geht man von einem jährlichen Elektroenergiebedarf von bis zu 40 kWh pro Mastschwein aus. In der Sauenhaltung rechnet man mit einer Kennzahl von etwa 100 kWh pro Sauenplatz.

Vor allem in der Schweinezucht ist auch die Heizung von großer Bedeutung. Es können unterschiedliche Energieträger (Heizöl, Erdgas, Flüssiggas, Strom, Wärmepumpen für Grundwärme) eingesetzt werden.

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HeizungFutteraufbereitung und Fütterung
BeleuchtungLüftung

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Spartipps Lüftung

 Regelungsgeräte

  • Regelmäßige Kalibrierung und Reinigung der Thermostatfühler
  • Regelmäßige Justage der Stellelemente und Überprüfung der Reglereinstellung
  • Solltemperatur am Lüftungscomputer an die Jahreszeit (Winter/Sommerbetrieb) anpassen
  • Außentemperaturabhängige Regelbereichsanpassung

Zu- und Forluftführung

  • Überprüfung des Mindestluftvolumenstroms pro m³/h Tier
  • Überprüfung Unterdruck bei Unterdrucklüftung
  • Reduzierung des Systemwiderstands -> Erhöhung des Volumenstroms m³/h und deutlich geringere Leistungsaufnahme
  • Leckagen vermeiden
  • Rieseldecken und Rieselkanäle müssen regelmäßig gereinigt werden, ansonsten ist die Zuluftführung in den Tierbereich stark eingeschränkt
  • Die Einströmungsgeschwindigkeit sollte bei 2,5 - 3 m/s liegen -> ansonsten Erhöhung der Stromkosten bzw. Gefahr von Atemwegserkrankungen

Ventilatoren

  • Verschmutzte Schutzgitter bei Ventilatoren bedeuten einen zusätzlichen Verlust von 5-10% -> Schutzgitter sollten für Reinigungszwecke generell leicht abnehmbar sein bzw. ab einer Höhe von 2,70 m sind keine Schutzgitter nötig
  • Rund 80% der Jahresstunden läuft die Lüftungsanlage im Teillastbereich (bis zu 40% vom Istwert)
  • d.h. die Drehzahlregelung sollte besonders beachtet werden -> Überprüfung, ob der Einsatz eines Frequenzumrichters sinnvoll ist (bis zu 25% Energieeinsparung gegenüber herkömmlicher Spannungsregler)

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Spartipps Beleuchtung

 

  • Viele vorhandene Leuchtstofflampen sind noch mit konventionellen Vorschaltgeräten ausgestattet -> Der Austausch gegen ein elektronisches Vorschaltgerät bringt bis zu 1/4 Energieeinsparung
  • Durch die Anbringung eines Reflektors kann eine gezieltere Ausleuchtung erreicht werden und der indirekte Strahlungsanteil wird vermindert
  • Bei Durchgangsbeleuchtungen Bewegungsmelder verwenden
  • Reinigen Sie die Beleuchtung regelmäßig
  • Im Kopfbereich der Sau sollte im Deckzentrum eine Beleuchtungsstärke von ca. 300 lx erreicht werden -> Beleuchtungsphase von 10 - 12 Stunden  kann auch in den Nachstromtarif verlagert werden

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Spartipps Futteraufbereitung und Fütterung

Futteraufbereitung

Es ist besonders wichtig, sich vor der Anschaffung über die Energieverbräuche der unterschiedlichen Systeme zu informieren. Eine nachträgliche Energieoptimierung lässt sich nur schwer realisieren.

Allgemeine Information zur Futteraufbereitung

Der Einsatz mit Gebläse erhöht den Stromverbrauch. Dies wird am Beispiel der Hammermühle deutlich. Verbraucht eine Gebläsehammermühle bis zu 15 kWh pro Tonne Mahlgut so benötigt eine Hammermühle ohne Gebläse bis zu 35 - 40 % weniger Energie, eine Scheibenmühle bis zu 65 % weniger Strom.

Fütterung

Das Futter in der Schweinemast- und zucht kann über verschiedene Förderarten vorgelegt werden:

  • Druckluft (Trockenfütterung)
  • Spiralförderer (Trockenfütterung)
  • Seilförderer (Trockenfütterung)
  • Flüssigfütterung

Betrachtet man den Energieverbrauch beträgt dieser bei Druckluftförderung mit 18,81 kWh/Tonne geförderter Futtermenge den höchsten Stromverbrauch der genannten Förderarten. Flüssigfütterung (2,97 kWh/Tonne) ist aus energetischer Sicht positiver zu beurteilen als ein Seilförderer (1,08 kWh/Tonne). Der Spiralförderer hat mit 0,25 kWh/Tonne Futter den geringsten Stromverbrauch.

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Spartipps Heizung

 

  • Verminderung der Transmissionswärmeverluste (Wärmedurchgangskoeffizienten der Bauteile beachten) -> Überprüfung durch Thermographieaufnahmen (Erkennen von Kaltlufteinfall bei Deckenisolierung, Zuluftkanal, Isolationsprobleme bei der Gebäudehülle)
  • Kaltlufteintritt mit Dämmschaum abdichten
  • Hauptrohre isolieren
  • Abdeckung des Liegebereichs (z.B. bei Ferkelnestbeheizung)

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Vor allem in der Schweinezucht ist auch die Heizung von großer Bedeutung. Es können unterschiedliche Energieträger (Heizöl, Erdgas, Flüssiggas, Strom, Wärmepumpen für Grundwärme) eingesetzt werden.