LandEnergie-Check:
Wo sind Einsparpotentiale, wie hoch sind diese und wie lange ist die Amortisationszeit?
Dies sind Fragen, welche für jeden umweltbewussten Energieverbraucher von Interesse sind. Auch für LandEnergie waren diese Fragen von Interesse – somit wurde das Projekt LandEnergie – Check durchgeführt. Es wurden die Einsparpotentiale auf landwirtschaftlichen Betrieben aufgezeigt und es wurde deutlich, dass häufig auch durch geringinvestive Maßnahmen bereits hohe Einsparpotentiale mit geringen Amortisationszeiten vorhanden sind.
Alle Reden momentan von Intelligenten Stromzählern – auch
Smart Meter genannt. Hierzu gibt es die verschiedensten Meinungen und Aussagen. Genau aus diesem Grund wollte es LandEnergie genauer wissen und untersuchte durch das Projekt LandEnergie – Check die Sinnhaftigkeit und Vor/-Nachteile von den Intelligenten Zählern auf landwirtschaftlichen Betrieben.
Ablauf des Projekts:
Zunächst wurden insgesamt acht Pilotbetriebe, jeweils vier in Nordrheinwestfalen und vier in Bayern, ausgesucht. Um herauszufinden wo bei den unterschiedlichen Betriebstypen Energieeffizienzsteigerungen möglich sind und Optimierungen vorgenommen werden können, wurde zunächst mit unabhängigen Energieberatern Vor-Ort-Energieberatungen durchgeführt, wie dies auch aus dem KMU-Bereich bekannt ist. Anschließend wurde ein individueller Energieberatungsbericht erstellt und auf die Einsparmöglichkeiten hingewiesen.
Bei der Umsetzung von Pilotprojekt "Intelligente Zähler" geht es um die neue Generation des Stromzählerwesens. Es werden dabei auf landwirtschaftlichen Betrieben die konventionellen Ferrariszähler gegen moderne elektronische Zähler, sogenannte Smart Meter, ausgetauscht. Es sollen erste Erfahrungen mit der neuen Technik in der Praxis gemacht werden.
Das Projekt wurde in in vier verschiedenen Betriebszweigen durchgeführt. Klicken Sie auf den gewünschten Bereich um auf die Ergebnisprotokolle zu gelangen.
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| Smart Meter |
Ein intelligenter Zähler, auch Smart Meter genannt, ist ein mit Zusatzfunktionen ausgestatteter, elektronischer Zähler, welcher üblicherweise Energie in Form eines Zählerstandes erfasst. Es gibt Zähler für die Messung von Fernwärme, Gas oder Wasser. Im Gegensatz zu den alten, schwarzen Drehstromzählern, machen digitale Stromzähler die jährliche Ablesung überflüssig, da die Zählerdaten elektronisch an den Anbieter übermittelt werden. Außerdem kann die Höhe der Strombedarfe, z. B. Lastspitzen erkannt, gespeichert und zu Rechnungszwecken ausgewertet werden. Typische Beispiele sind Stromzähler als Bestandteil eines Smart Metering Systems, welche die elektrische Energie messen. Doch auch zwischen den elektronischen Zählern gibt es Unterschiede. Es gibt fernauslesbare Zähler, die Verbrauchsdaten ausschließlich an den Netzbetreiber übermitteln, dadurch das Ablesen des Zählers erübrigen und dem Netzbetreiber die Arbeit erleichtern. Und es gibt intelligente Zähler, die darüber hinaus den Verbrauch unmittelbar für den Nutzer sichtbar machen und es ihm auf diese Weise ermöglichen, den Energiehaushalt eigenmächtig zu kontrollieren. Einführung von Smart Meter In Deutschland müssen Smart Meter bei Neubauten und bei Totalsanierungen laut Energiewirtschaftsgesetz (EnWG §21b) ab 2010 intelligente Zähler angeboten werden. Seit 2005 ist das Zählwesen in Deutschland liberalisiert, die Messung ist im September 2008 für den Wettbewerb geöffnet worden. Derzeit werden deutschlandweit Smart Meter in Pilotprojekten bei einzelnen Energieversorgern getestet so auch von LandEnergie im landwirtschaftlichen Bereich. Smart Meter konventioneller Ferrariszähler |