Maschinenringe Deutschland GmbH

LandEnergie-Wettbewerb 2009

Es gibt viele Ideen und Lösungen, um weniger Energie in der Landwirtschaft zu verbrauchen.

Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, diese Ideen, Konzepte, Projekte und Techniken bundesweit zu erfassen und zu fördern. Dieses Wissen hilft weiteren Landwirten, Energiesparmaßnahmen einzuleiten und umzusetzen.
 

 

 

 

 

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  Die Schirmherrin
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Die Jury
Eine unabhängige Jury entschied über die drei besten Ideen. Die Jury setzte sich aus folgenden Experten zusammen:
 
Wolfgang Reimer
Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Leiter U51 (Unterabteilung Ländliche Entwicklung, Strukturpolitik und ökologischer Landbau)
 
Helmut Döhler
Kuratorium für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft e.V. Bereichsleiter Systembewertung, Pflanzenproduktion und Energie
 
Dr. Josef Eckl
Ehemaliger Professor an der FH Weihenstephan
 
Johan Wörle
Redaktionsleiter joule – Fachmagazin für Agrarenergie, Technik, Poltik und Wirtschaft

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Die Gewinner

1. Platz:

 


Fachschule für Landwirtschaft Donaueschingen


Vorschlag:
Projektarbeit zum Thema Energieeinsparung und Energieeffizienz im landwirtschaftlichen Betrieb im Schuljahr 2008/2009 im Fachtheoretischen Halbjahr.

Inhalt:
Methode für eine umfassende energetische Analyse des landwirtschaftlichen Gesamtbetriebes einschließlich des Beitrages zur Emission von Treibhausgasen.

Lesen Sie hier die komplette Projektarbeit

 

2. Platz

Norbert Große Vogelsang aus 48291 Telgte

Vorschlag:
Energieeffizientere Techniken und Betriebsmittel einsetzen. Beim Betrieb Große Vogelsang werden so jährlich bereits über 10.000kWh Strom eingespart = 6.220 kg CO2-Einsparung (=1.244 Bäume).

Inhalt:
Lüftung Schweinestall (Ventilatioren laufen im Teillastbereich)

  • Einsparung von ca. 7.300kWh Strom pro Jahr

Melkmaschine (Verwendung eines Reinigungsmittels für niedrige Temperaturen)

  • Einsparung von ca. 2.900kWh Strom pro Jahr

Geplant:
Austausch der Getreidemühle (Einsparung ca. 3.100kWh pro Jahr) und Einsatz einer neuen Wasserpumpe (Einsparung von ca. 5.400kWh)

Weitere Details finden Sie hier.

 

3. Platz         

Peter Prieß aus 31628 Landesbergen

Vorschlag:
Reduzierung des Dieselverbrauchs in der Außenwirtschaft

Inhalt:
Die Schlepper-Gespanne im Ort oder in einer zusammenliegenden Region sollten auf den Dieselverbrauch für die komplette Arbeitserledigung (Pflügen, Stoppelbearbeitung, Bestellkombination, usw.) pro ha geprüft werden. Die Eineit mit der optimalsten Zusammenstellung, besten Arbeitsqualität und dem geringsten Energieverbrauch auswählen und für alle anbieten.

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weitere tolle Einsendungen
  • Alois Denzinger aus 91567 Herrieden
    Abwärmenutzung der PV-Wechselrichter mit Wärmepumpe
    Im Jahr 2006 installierten wir auf allen Dächern eine PV-Anlage und ließen unseren ganzen Wechselrichter (7 Stück) in einen separaten Raum im Keller installieren. Da im Sommer die Wechselrichter eine enorme Wärme erzeugen, entschlossen wir uns im Zuge der Heizungsmodernisierung eine Wärmepumpe (500 W 300 ltr. Pufferspeicher) für Warmwasser in diesem Raum einzubauen. Wir brauchen daher im Sommer keinen Ölbrenner zur Warmwasserversorgung. Die Wärmepumpe läuft im Sommer bei einer Umgebungstemperatur von 30°C.
    Hier finden Sie Bilder von der Umsetzung

 

  • Reinhold und Reinhilde Hagspiel aus 87477 Sulzberg

    Einleitung:

    Bei unserer Tenne (Berghalle für Heu, Grummet und Silage) stand die Erneuerung des Daches und der westseitigen Wand (Brettverschalung, Schirm) an.

    Der Arbeitsablauf:

    Wird Heu oder Grummet gemacht, so kann gegenüber der Kaltbelüftung 1/4 der Trocknungszeit auf der Wiese eingespart werden. Dadurch ergeben sich zusätzlich weitere entscheidende Vorteile:

    Ganz geringe oder gar keine Bröckelverluste, Futterwert bleibt erhalten, intensiver Geschmack, höhere Grundfutteraufnahme

    Einmal weniger wenden dadurch geringerer Maschinen- und Treibstoffverbrauch

    Früher einfahren, das Zusammentreffen von Futter einfahren und Stallarbeit wird etwas entschärft

    Bei optimalen Voraussetzungen (Hochsommer) d.h. lange Sonneneinstrahlung kann das Futter am selben fertig getrocknet werden, dadurch geringere Atmungsverluste

    Weitere Details:

    Luftgeschwindigkeit unter Kollektorfläche max. 5 m/sec. Umso weniger, desto besser, deshalb großvolumigen Wandkasten noch niedrigere Luftbewegung - Pro 1°C Luftanwärmung sinkt die rel. Luftfeuchtigkeit um 4%

    Fazit:
    Die Erfahrungswerte der vergangenen Jahre haben gezeigt, dass die Erwartungen sogar übertroffen werden.

    Weitere Details finden Sie hier
     
  • Harald Fiederlein aus 97953 Königsheim
    Durch die Umnutzung unseres Fahrsilos als Maschinenhalle nutzen wir die Sichersaftgrube als Regensammelbehälter. Da dieses Silo ca. 20 Höhenmeter höher liegt als unser Hof, haben wir eine 5 cm dicke Wasserleitung von der Sickersaftgrube zum Hof gelegt. Durch die Schwerkraft sparen wir nun die Stromkosten für die Pumpe und ca. 40.000 l Wasser, welche jährlich für den Pflanzenschutz benötigt werden.
  • Max Scholler aus 94133 Röhrnbach
    Wir haben den Boiler der Wärmerückgewinnung von der Milchkühlung in Reihe gekoppelt mit dem Warmwasserboiler für die allgemeine Warmwasserversorgung für Haus und Hof. Dadurch läuft der gesamte Warmwasserbedarf durch den Boiler der Wärmerückgewinnung und somit eine möglichst hohe Kühlleistung der Milchkühlung gewährleistet. Dadurch können Stromkosten deutlich gesenkt werden und es kann auch noch weniger warmes Wasser genutzt werden.
  • Eckhardt Asmsus aus 94513 Schönberg
    Die Abwärme aus den modernen Groß-Ställen zu nutzen. Mit dauernd höheren Abluft-Temperaturen, aufgewärmt durch die Tiere, ist von Grund aus eine höhere Anfangstemperatur für die Wärmepumpe gegeben.
  • Heinz Keuper aus 48361 Beelen
    Im vergangenen Jahr hatte ich Hornissen im Rolladenkasten. Diese habe ich entfernt und den Zugang mit handelsüblichen Türbesen abgedichtet. Die Abdichtung schützt auch vor Kälte gerade auf der Nord-Ostseite. Zwischen den Rolladen und den Fensterbögen findet man durchschnittlich 2 cm Abstand. Hier bläst die Kaltluft herein. Diese Türbesen lassen sich mit etwas Geschick unter den Fensterbögen befestigen. Sie müssen so angebracht werden, dass sich leicht vor dem Rolladen herfegen, wenn diese betätigt werden. Sie dichten etwas mehr als 2 cm breit und jeweils die Länge der Fenster ab. Die Besen kosten 15 Euro je Meter. Im kommenden Jahr werde ich alle Fenster so abdichten und dadurch Heizkosten sparen.
  • Bernhard Kneiding aus 14482 Potsdam
    Dezentrale Stickstoffdüngerproduktion in diskontinuierlich steuerbaren Kleinanlagen zur Ammoniaksynsthese:
    Der für die Ammoniaksynthese (N2 +3 H2 = NH3) nach dem Haber-Bosch-Verfahren benötigte Wasserstoff wird hierbei durch Elektrolyse unter Ausnutzung überschüssigen Stroms in Schwachlastzeiten oder in direkter Koppelung mit Solar- und Windkraftanlagen hergestellt.
    Ggf. kann zusätzlich auch die überschüssige Abwärme von Kraftwerken oder anderen Wärmequellen für die exotherme Reaktion bei der Ammoniaksynsthese verwendet werden.
  • Hannes Eichinger aus 93333 Neustadt-Hienheim
    Die Stoppelbearbeitung im ökologischem Landbau ist sehr wichtig. Vor allem ein ganzflächiges Abschneiden der Wurzeln. Das geht mit dem Knöckerling Allrounder kraftstoffsparend, wegen der gefederten Zinken. Ich kann mit 4m Arbeitsbreite genauso schnell fahren, als mit einem Flügelschargrubber 2, 6m Arbeitsbreite.
  • Kai Janneck aus 86633 Neuburg
    In der Regel hat jeder Landwirt einen Misthaufen - so auch ich. Letztens fiel mir auf, dass dieser unglaublich heiß/warm ist. Könnte man nun also mit einer Art Wärmetauscher diese Energie heraus transportieren und in ein Puffersystem einspeisen, wäre dies theoretisch eine Nutzungsmöglichkeit. Eine Messung hat eine Wärme von 40°C ergeben, die im Misthaufen herrscht.
  • Franz und Maria Forstner aus 93348 Kirchdorf
    Austausch aller Umwälzpumpen (Heizung) gegen Umwälzpumpen neuester Technik (Energieeffizienzklasse A)
    Austausch aller alten Lampen in den Wirtschaftsgebäuden und Einbau von energiesparenden Lampen.
     

 


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